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Mentale Gesundheit im Unternehmen – Pflicht oder Chance?

21. März 2025

Fachkräftemangel, steigende Arbeitslast, ständiger Termindruck – viele Unternehmen sind aktuell mehr denn je gefordert. Der Fokus liegt häufig darauf, neue Mitarbeitende zu gewinnen und die Personaldecke zu stärken. Doch was ist mit denen, die bereits da sind?

Wer sorgt dafür, dass die Menschen, die tagtäglich ihr Bestes geben, gesund und leistungsfähig bleiben? Dass sie nicht irgendwann erschöpft aufgeben oder innerlich kündigen?


Psychische Belastung am Arbeitsplatz – ein Thema, das alle betrifft!


Die Zahlen sprechen für sich: Psychische Erkrankungen sind mittlerweile eine der häufigsten Ursachen für Arbeitsausfall. Stress, Überforderung, innere Anspannung oder emotionale Erschöpfung führen dazu, dass Mitarbeitende langfristig ausfallen oder dauerhaft in ihrer Leistungsfähigkeit eingeschränkt sind.


Das Fatale: Viele der Betroffenen sind längst nicht mehr nur die, die ohnehin als „anfällig“ gelten. Nein, es trifft auch die, die jahrelang zuverlässig Leistung gebracht haben. Die, die immer „alles weggedrückt“ haben. Die, die niemand auf dem Schirm hatte.


Zudem erleben wir aktuell eine Zeit, in der viele Menschen durch politische und gesellschaftliche Entwicklungen verunsichert sind. Zukunftsängste, Sorgen um finanzielle Stabilität oder schlicht die Frage „Was bringt morgen?“ beeinflussen das Sicherheitsgefühl und belasten auch am Arbeitsplatz. Diese Unsicherheiten spüren wir überall. Gerade deshalb wird die mentale Gesundheit zunehmend zum zentralen Thema – auch und gerade in Unternehmen.



Gesetzliche Verpflichtung zur Gefährdungsbeurteilung psychischer Belastung


Was viele Unternehmen nicht wissen: Die Berücksichtigung der psychischen Gesundheit ist keine freiwillige Wohltat – sie ist gesetzlich vorgeschrieben. Seit der Novellierung des Arbeitsschutzgesetzes im Jahr 2013 sind Arbeitgeber dazu verpflichtet, auch die psychische Belastung am Arbeitsplatz im Rahmen der Gefährdungsbeurteilung zu erfassen und entsprechende Maßnahmen einzuleiten.


Doch wie sieht die Realität aus? In vielen Betrieben gibt es diese Beurteilung häufig nur auf dem Papier – oder sie wird gar nicht erst durchgeführt.



Gesundheitsprävention als Chance für Unternehmen


Dabei liegt in der aktiven Förderung der mentalen Gesundheit eine enorme Chance:


  • Motivierte, leistungsfähige und engagierte Mitarbeitende
  • Reduzierung von Fehlzeiten und Krankheitsausfällen
  • Vermeidung von innerer Kündigung
  • Stärkung der Arbeitgebermarke in Zeiten des Fachkräftemangels


Unternehmen, die frühzeitig in die mentale Gesundheit investieren, profitieren langfristig – menschlich und wirtschaftlich.



Konkrete Maßnahmen: Mehr als nur Obstkörbe


Mentale Gesundheit darf nicht beim kostenlosen Obstkorb aufhören. Wirkungsvolle Maßnahmen können sein:


  • Coaching-Angebote: Individuelle Begleitung für Mitarbeitende, um Blockaden zu lösen und persönliche wie berufliche Klarheit zu gewinnen
  • Meditative Auszeiten: Workshops oder regelmäßige Termine zur bewussten Entspannung und Stressreduktion
  • Klopfakupressur (EFT): Einfache Technik zur Selbstanwendung, um akuten Stress abzubauen und emotionale Belastungen zu lösen
  • Mini-Pausen-Kultur: Sensibilisierung der Teams für kurze, bewusste Erholungsmomente im Arbeitsalltag




Jetzt handeln – für gesunde Teams und starke Unternehmen


Unternehmen haben heute die Möglichkeit, aktiv zu gestalten. Indem sie nicht nur auf die nächste Stellenanzeige setzen, sondern diejenigen stärken, die bereits Teil des Teams sind. Indem sie zeigen: „Du bist uns wichtig!“


Denn nur wer langfristig gesunde und motivierte Mitarbeitende hat, kann auch in Zukunft erfolgreich sein.


Möchtest du mehr darüber erfahren, wie du die mentale Gesundheit in deinem Unternehmen stärken kannst? Lass uns ins Gespräch kommen!


Deine Bianca

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